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aktualisiert am:
06.09
.2010


Weizen/Reiskornlegende

Weizen Obwohl die Schachgeschichte schon sehr weit erforscht ist, ist die von Anfängerbuch zu Anfängerbuch wandernde Legende zur Entstehung des Schachspiels fast jedem Schachspieler bekannt. Unklar ist allerdings, ob es sich um eine "Weizen-" oder "Reiskornlegende" handelt.

Die Legende
Ein weiser Inder hatte das Schachspiel erfunden und schenkte es seinem König. Von der Freude und der Zerstreuung, die ihm das Spiel bereitete, war er so begeistert, dass er den Weisen zu sich rief und ihm einen Wunsch erfüllen wollte. Der Weise äußerte die Bitte, die er sich schon vor der Erfindung überlegt hatte: Er verlangte, dass man auf das erste Feld des Schachbretts ein Weizenkorn legte, auf das zweite zwei Körner, auf das dritte vier Körner und so weiter, jeweils doppelt so viel bis zum 64. Feld. Der mächtige König fühlte sich durch diese bescheidene Bitte verspottet und drohte dem Weisen den Kopf abzuschlagen, wenn er nicht etwas Wertvolleres forderte. Als dieser aber lächelnd auf seiner Bitte beharrte, befahl der König dem Verwalter der Kornkammer, die benötigten Weizenkörner zu besorgen. Achselzuckend wunderte sich der König über den Erfinder, den er für trottelig hielt, und vergaß die Geschichte mit der Zeit. Irgendwann kam jedoch der Verwalter völlig verzweifelt zurück und berichtete, dass die Vorräte nicht einmal für das 23. Feld reichen würden und dass es in der ganzen Welt nicht genug Körner gäbe, um den Wunsch zu erfüllen. 
Den Gebrüdern Grimm nach machte der König "Augen wie Wagenräder" ... Und tatsächlich, 18 Trillionen 446 Billiarden 744 Billionen 73 Milliarden 709 Millionen 551 Tausend und 615 Körner würden reichen, um ganz England mit einer 12 Meter dicken Schicht Weizen zu bedecken.

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09.9.-12.9.2010
NDJMM in
Magdeburg
und Berlin

 
Schach